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Mohshärte
Die Regel ist, daß das härtere Mineral das weichere ritzt, während das härtere vom weichen nicht geritzt wird. Gleich harte Mineralien ritzen sich entweder gegenseitig oder gegenseitig nicht. Bei einer Härteprobe ritzt man mit der Probe die o.g. Mineralien und versucht umgekehrt, das Probierstück zu ritzen. So läßt sich die ungefähre Härte leicht bestimmen. Geritzt ist ein Mineral allerdings nur, wenn nach dem Abwischen des Abriebs ein feiner Ritz beobachtet werden kann. Fehlt dieser, dann stammte der Abrieb vom anderen Mineral. Zu beachten ist dabei allerdings auch, daß die Härte beim Ritzen in verschiedene Richtungen oft unterschiedlich ist. So beträgt die Ritzhärte bei Disthen in der Vertikalrichtung der stengeligen Kristalle 5,0 - 7,5 je nach Fläche), in der Querrichtung dagegen stets 7,0. Zur Härtebestimmung sind im Handel Setzkästen mit Probierstücken oder für unterwegs bleistiftgroße Metallstifte mit eingesetzten Mineralspitzen, sog. Ritzbestecke, erhältlich. Eines von beiden gehört zur Standardausrüstung bei der Mineralbestimmung. (Textquelle: Anleitung aus dem Härtekasten nach Mohs und Walter Schumann) |
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