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Glanz der Edelsteine
Edelsteine haben die Menschen schon seit jeher wegen ihres strahlenden
Glanzes fasziniert. Aber nicht nur geschliffene Edelsteine glänzen, auch
jedes unbearbeitete Mineral hat, wie etwa die Glimmerblättchen im
Flußsand zeigen, seinen ganz speziellen, charakteristischen Glanz. Meßbar
ist Glanz nicht, er wird durch Vergleiche mit Gegenständen des
täglichen Lebens beschrieben.
Folgende Arten des Glanzes lassen sich unterscheiden:
Diamantglanz ist der strahlende Glanz, den man von geschliffenen
Diamanten und Bleikristallglas kennt. Beispiel: Zinnober
Fettglanz erinnert an schimmernde Fettflecken auf Pergamentpapier.
Beispiel: Krokoit
Metallglanz entspricht dem Glanz von poliertem Metall, etwa Stoßstangen,
Alufolie. Beispiel: Hämatit
Glasglanz entspricht dem Glanz von einfachem Fensterglas. Beispiel:
Epidot, Apatit
Seidenglanz weisen Mineralien auf, die einen wogenden Lichtschein zeigen,
wie er bei Naturseide zu beobachten ist. Beispiel: Pektolith
Perlmuttglanz erinnert an die Innenseite mancher Muschelschalen
(Perlmutt), die einen weißlichen Schimmer mit farbigem Lichtschein
zeigen. Beispiel: Margarit
Pechglanz haben z.B. die frisch zerschlagenen Teerbrocken, die man bei
Straßenbauarbeiten sieht. Beispiel: Gadolinit
Harzglanz weisen Mineralien auf, die an den klebrigen Saft der Baumrinde
(Harz) bzw. (Wachsglanz)an Kerzenwachs erinnern. Beispiel: Feueropal
Matt ist ein Mineral, das fast oder gar keinen Glanz aufweist. Beispiel:
Rhodonit
(Quelle: wissen.de und Fachbücher)
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