Edelstein

bezeichnet man Mineralien, die sich durch Schönheit und Klarheit der Farbe, Durchsichtigkeit, Glanz, Härte und hohe Lichtbrechung ausgezeichnen. So zählen beispielsweise Diamant, Korund, Saphir, Rubin, Smaragd, Beryll, Aquamarin, Zirkon, Turmalin, Edeltopas, Edelopal, Spinell, Chrysolith; die Quarzvarietäten Bergkristall, Amethyst, Rauchtopas, Zitrin, Rosenquarz, Chalzedon, Chrysopras, Karneol, Achat, Onyx, Tigerauge, Jaspis und Heliotrop, ferner Malachit, Mondstein, Lasurstein, Hämatit, Rhodonit und noch zahlreiche andere (siehe unser Lexikon) dazu.

Früher wurden die weniger wertvollen Mineralien unkorrekt als Halbedelsteine bezeichnet. Edelsteinimitationen (meist gefärbte Glasflüsse) sind wertlos. Bekannte Edelsteinschleifereien finden sich in Amsterdam, Idar-Oberstein und New York. Das internationale Zentrum des Edelsteinhandels ist Paris sowie bekannte Messen in Europa und Fernost (Hongkong usw.).

Synthetische Edelsteine werden technisch im Elektroofen aus Schmelzfluss gezüchtet. Bei Korund, Bergkristall usw. sind sie völlig identisch mit den Naturprodukten (abgesehen von Einschlüssen). Sie dienen als Schmuck, Lager für Wellen in Präzisionsinstrumenten usw.

(Quelle: wissen.de und Fachbücher)

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